Alle 7 Achterbahnen im Disneyland Paris: schnellste, mit looping und tipps

Veröffentlicht von

Achterbahnen zählen im Disneyland Paris zu den Attraktionen, die viele Besucher fest einplanen. Das Resort bietet eine klare Mischung aus familienfreundlichen Bahnen und intensiven Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten und Inversionen. Insgesamt gibt es sieben Achterbahnen, verteilt auf beide Parks. Unterschiede zeigen sich nicht nur beim Thrill, sondern auch bei Mindestgrößen, Wartezeiten und der Frage, ob eine Bahn über Kopf geht.

Eine gute Vorbereitung hilft, Enttäuschungen zu vermeiden. Wer die Mindestgröße kennt, die beliebtesten Bahnen strategisch ansteuert und Optionen wie Single Rider nutzt, bekommt spürbar mehr Fahrten in den Tag.

Die 7 achterbahnen im überblick

Die Auswahl reicht vom ersten sanften Coaster für Kinder bis zur schnellsten Katapultbahn des Resorts.

  • Casey Jr. – le petit train du cirque: sehr familiennah, ohne Mindestgröße, rund 45 km/h, kein Looping.
  • Big thunder mountain: Klassiker für Familien mit etwas Mut, Mindestgröße 1,02 m, rund 56 km/h, kein Looping.
  • Crush’s coaster: Indoor und drehend, Mindestgröße 1,07 m, rund 61 km/h, kein Looping, aber intensiver durch Rotation.
  • RC racer: U-förmige Shuttle-Bahn, Mindestgröße 1,20 m, bis 80 km/h, kein Looping.
  • Star wars hyperspace mountain: dunkle Katapultbahn, Mindestgröße 1,20 m, rund 71 km/h, drei Inversionen.
  • Avengers assemble: flight force: schnellste Bahn, Mindestgröße 1,20 m, bis 96 km/h, drei Inversionen.
  • Indiana jones and the temple of peril: kurze, raue Outdoor-Bahn, Mindestgröße 1,40 m, rund 58 km/h, ein Looping.

Für hohen thrill: die intensivsten fahrten

Avengers assemble: flight force ist die Tempo-Spitze. Der Start ist der Kern des Erlebnisses: sehr schnell, sehr direkt, dazu ein Mix aus Kurven und Inversionen im Dunkeln. Diese Bahn passt gut zu allen, die Katapultstarts mögen und mit einer eher „kernigen“ Fahrweise klarkommen. Der praktischste Weg führt häufig über Single Rider, wenn getrenntes Sitzen ok ist.

Star wars hyperspace mountain bietet ebenfalls einen kräftigen Abschuss und drei Überkopf-Elemente. Die Fahrt findet in kompletter Dunkelheit statt, was Geschwindigkeit und Richtungswechsel noch stärker wirken lässt. Wer empfindlich auf ruckelige Bewegungen reagiert, plant diese Bahn eher optional ein.

Indiana jones and the temple of peril ist kürzer, aber nicht automatisch „leichter“. Enge Kurven, kompakte Streckenführung und der einzelne Looping machen sie überraschend fordernd. Die hohe Mindestgröße deutet bereits an, wie ernst diese Bahn genommen werden sollte.

Abenteuer für familien: spannung ohne looping

Big thunder mountain gilt für viele als die rundeste Familienachterbahn im Resort. Sie kombiniert Tempo, Kulisse und Länge zu einem echten Abenteuer. Weil keine Single-Rider-Option existiert, lohnt sich ein früher Besuch am Tag oder eine Fahrt in Randzeiten. Besonders stimmungsvoll ist eine Runde am Abend (Quelle: https://diezauberexpertin.de/disneyland-paris-achterbahnen/). 

Crush’s coaster ist ein Sonderfall: technisch kein Looping, aber durch das Drehen fühlt sich die Fahrt oft wilder an als die Zahlen vermuten lassen. Dazu kommt eine sehr hohe Nachfrage und eine begrenzte Kapazität, was die Wartezeiten in die Höhe treibt. Wer diese Bahn auf der Liste hat, plant sie bewusst und nutzt entweder Extra-Zeit für Hotelgäste, Premier Access oder Single Rider.

RC racer liefert ein Schwerelosigkeitsgefühl an den Spitzen, weil die Bahn wie eine Halfpipe hin und her schwingt. Die Fahrt ist sehr kurz, die Warteschlange kann aber trotzdem lang werden. Single Rider ist hier ein echter Vorteil, wenn verfügbar.

Die perfekte einsteigerbahn

Casey Jr. – le petit train du cirque ist ideal als erste Achterbahn. Sie ist sanft, farbenfroh und ohne Mindestgröße nutzbar. Wartezeiten bleiben häufig moderat, wodurch sie gut „zwischendurch“ passt, etwa als Pause zwischen intensiveren Attraktionen.

Taktik für kurze wartezeiten

Ein paar Regeln helfen fast immer:

  • Früh starten: die ersten 60 bis 90 Minuten bringen oft die meisten Fahrten.
  • Single rider nutzen: bei mehreren Bahnen verfügbar und häufig deutlich schneller.
  • Extra zeit: für Hotelgäste ist die erste Stunde oft der größte Vorteil des gesamten Aufenthalts.
  • Premier access gezielt einsetzen: eher für Bahnen mit dauerhaft langen Schlangen und wenig Alternativen.
  • Rider switch: praktisch für Familien mit kleinen Kindern, damit nicht beide Elternteile voll anstehen müssen.

Ein runder tag mit coastern

Wer alles fahren will, plant nach Intensität. Zuerst die Bahnen mit den schlimmsten Schlangen, dann die hochintensiven Coaster, wenn Energie da ist, und zum Schluss ein stimmungsvoller Klassiker. So entsteht ein Tag, der sowohl effizient als auch angenehm bleibt.

Eine subtile Anlaufstelle für weitere Planungstipps und aktuelle Hinweise sind spezialisierte Disneyland-Paris-Guides, die Wartezeitmuster, Saisonunterschiede und App-Strategien laufend aufbereiten.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert